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Ringo Ullrich

Kindheit/Schule

  • Vermittlung der Grundlagen des Klavierspiels väterlicherseits in früher Kindheit
  • autodidaktisches Erweitern instrumentaler Fähigkeiten und Vertiefen in musikalische Strukturen
  • einhergehend zum Lernen und Spielen sogenannter klassischer Werke immer eigene kompositorische Versuche; Entstehung erster Kompositionen
  • Abitur mit vertiefter musikalischer Ausbildung am Clara-Wieck-Gymnasium in Zwickau

Studium (TU-Chemnitz und Universität Leipzig)

  • Komposition (u.a. bei Prof. Golle und Thomas Richter)
  • Tasteninstrumente: Klavier, Orgel, Akkordeon
  • Musikpädagogik und Germanistik/Linguistik/Philosophie
  • Grundschulpädagogik

Promotion (Universität Leipzig)

  • Forschung in den Gebieten Musik und Kognition/kindliche Lernentwicklung, d.h. Untersuchung des Einflusses von Musik insbesondere auf die Entwicklung logisch-mathematischer, sprachlicher und emotional-sozialer Fähigkeiten
  • achtjährige Forschungstätigkeit mit dem Schwerpunkt pädagogischer und therapeutischer Möglichkeiten von Musik vor allem bei Kindern im Grundschulalter

Berufsfelder

  • Musiker/Komponist
  • Lehrer für Komposition und Klavier
  • Schulleiter und Lehrer im Primärbereich

Kompositorisches Schaffen (Auswahl)

  • Klavierwerke in verschiedenensten Formen, z.B. „Milchstraßenstücke“ Band 1-3
  • Lieder/Songs und mehrstimmige Chorwerke
  • Werke für Violine, Bratsche, Flöte, Streichquartett etc.
  • Bühnenwerke für Kinder: „Ludwigs Herz“, „Astpfanne Wasserschlips“, „Die Geschichte vom hüpfenden Mäusesofa“

Konzerttätigkeit

regelmäßig, unterschiedlichen Besetzungen

Aktuelle Fragestellungen

Gibt es Musik, die für die kindliche Entwicklung besonders positiv oder negativ ist? Welche? Warum?

Was ist gelingender Instrumentalunterricht unter den Gesichtspunkten Aufbau, sprachliche Form, Sicherung von neuem Wissen und Können, Kommunikation mit dem Elternhaus?

Welche Musikstücke sämtlicher zur Verfügung stehender Epochen und Stilrichtungen sollten unverzichtbarer Bestandteil des jeweiligen Instrumentalunterrichts sein? Lassen sie sich in eine didaktische Reihenfolge einordnen, um parallel zur Bewahrung der Musik auch allmählich den spielerischen Schwierigkeitsgrad zu erhöhen? Aufgrund welcher Prämissen kann oder darf eine solche Auswahl überhaupt erfolgen?

Welche Bedeutung können Musik, Musizieren, kreatives musikalisches Schaffen in einer von Unsicherheit und Ängsten geprägten globalen Lebensweltveränderung haben?

Sind für bestimmte Instrumente komponierte Werke zwangsläufig aufgrund ihrer historischen Bedeutung und Aufführungspraxis stets auch an das jeweilige Instrument gebunden? Gibt es hierzu Intentionshinweise seitens der Komponisten? Lässt es sich also rechtfertigen, „alte“ Musik an „neue“ Instrumente und technische Möglichkeiten anzupassen, um sie damit vielleicht sogar um so mehr zu bewahren?